Verschlungenes Arrangement von Bauteilen und Werkzeugen, unter anderem Grammophon-Nadeln, ein Kegel-Trichter, Platinen, eine winzige Glühbirne, Schraubendreher und eine Schallplattenbürste.

Archäologie im Kaufhaus

05. August 2020


Das smac will vielfältiger und inklusiver werden. Auf dem Weg zum Museum für alle richten die Museumsmacher*innen deshalb ihren Fokus auf die Meinungen und Erfahrungen von Menschen, die sich von der Institution Museum bisher kaum angesprochen fühlen oder beim Besuch auf Hindernisse stoßen. Vier künstlerische Interventionen werden ihren kritischen Blick auf das Museum und die Dauerausstellung unterstützen: Wo gibt es Probleme beim Verständnis oder beim Zugang? Wer spricht über wen? Und was fehlt?

Mit unserem Projekt studio fatal treten wir im Schwerpunkt Sprache, Literatur und Musik an. Als akustische Verbeugung vor der Geschichte des Chemnitzer Kaufhauses Schocken bauen wir einen zeitlosen Tonapparat und sticken sieben Kompositionen aus historischem Garn. Die Präsentation verschieben wir aufgrund der steigenden Corona-Zahlen erneut – aber wir sehen uns eines Tages
im Spiegelkabinett!